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PET: nicht nur der Stoff, aus dem unsere Flaschen sind

PET, Polyethylenterephtalat, was für ein Zungenbrecher, ist ein thermoplastischer Kunststoff und gehört zur Gruppe der Polyester. PET kennen wir alle aus dem täglichen Leben. Denken Sie nur an die Einweg-Getränkeflaschen aus Kunststoff. Es sind PET-Einweg-Flaschen.

Auch in der Textilindustrie begegnet uns PET, nämlich als Zusatz zu Textilfasern. Als reine PET-Folien gibt es diesen Kunststoff als Rollenware. PET gilt als stabil und gut gebräuchlich, Eigenschaften, die es in der heutigen Zeit fast unersetzbar machen.

Doch der Stoff hat auch seine dunklen Seiten, denn gerade die Getränkeflaschen aus PET stehen im Verdacht, Schadstoffe an die enthaltene Flüssigkeit, das Getränk, abzugeben. Diverse Störungen im menschlichen Körper werden mit der Wirkung der PET-Flaschen in Verbindung gebracht.

Der Begriff PET begegnet uns allerdings auch in der Medizin, nämlich als Abkürzung für eine Positronen-Emissions-Tomographie. Das ist ein Verfahren der Nuklearmedizin, mit dessen Hilfe Schnittbilder von lebenden Organen (Organismen) gemacht werden können.