Motiv: Glossar
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Laserspektroskopie - Untersuchungen mit Laserlicht

Wissenschaftler wollen es immer ganz genau wissen. Und darum untersuchen sie Zusammenhänge, Zusammensetzungen, Reaktionen, deren Folgen, und so weiter. Die Laserspektroskopie hilft ihnen dabei.

Denn die ist, vereinfacht geschrieben, eine physikalische Methode, Laserlicht ist ein physikalische Medium, um Stoffe also Materie zu untersuchen. Im Klartext: Sie durchleuchten Materie und schauen, wie die Materie mit dem Laser interagiert oder auf ihn reagiert.

Da kommt die berechtigte Frage nach dem Warum auf. Man könnte die Materie doch einfach in Ruhe lassen. Die wird doch im Normalfall nicht von Laserlicht durchleuchtet. Warum also schauen, wie sie reagiert?

Riskieren wir einen Blick in die Medizin. Dort wird die Laserspektroskopie schon seit vielen Jahren aktiv genutzt, sozusagen täglich, und zwar, um auch wirklich kleinste Einheiten, zum Beispiel Gewebe, sichtbar machen zu können.

Die Laserspektroskopie arbeitet nach dem Prinzip der Floureszenz­spektroskopie. Sie nutzt die Fähigkeit der Materie, Licht zu absorbieren und in anderer Form wieder von sich zu geben.

Und noch ein Aspekt ist für Mediziner und Wissenschaftler wichtig: Die Abläufe im menschlichen Körper, zum Beispiel im Muskelgewebe, passieren so unvorstellbar schnell, dass sie ohne Hilfe der Laserspektroskopie nicht wahrnehmbar und damit auch nicht nachvollziehbar sind. Es würde also entscheidendes Wissen fehlen, anhand dessen sich Zusammenhänge herstellen lassen.