Motiv: Glossar
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Klassifizierung der Laser verrät Leistungsfähigkeit

Laser sind, ganz stark vereinfacht auf den Punkt gebrachtes, ge­bündeltes und sehr intensives Licht. Abhängig von ihrer Leitungssstärke werden sie in Laserklassen unterteilt und mit den entsprechenden Warnhinweisen versehen, denn: Ab einer bestimmten Klasse dürfen nur ausgewiesene Experten den Laser bedienen und: Sogenannte Laserbeauftragte müssen das Gerät und/oder die Maschine abnehmen.

Die Klassifizierung eines Lasers verrät Leistungsfähigkeit und erfolgt zum Beispiel nach EN 60825-1. Das Gefährdungspotential eines Lasers ist von seiner Stärke uns seiner Umbauung ab. Laser der Klasse 1 gelten zum Beispiel als ungefährlich für das Auge und die Haut.

Ein Laser der Klasse 2 entwickelt eine Lichtintensität, die sich im sichtbaren Spektralbereich bewegt, ist also bei einer sehr kurzen Bestrahlungsdauer für Augen und Haut ungefährlich. Laser der Klassen 3 und 4 sind dagegen sehr wohl für den Menschen gefährlich.

Grundsätzlich gilt: Laser dürfen auf gar keinen Fall auf Menschen gerichtet werden, ganz gleich, um welche Klasse es sich bei dem entsprechenden Laser handelt. Übrigens: Bereits die Laser eines DVD-Brenners fallen unter die Klasse 3, sind also durchaus gefährlich für den Menschen.