Motiv: Glossar
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Laserentfernungsmesser - auf den Mikrometer genau

Sie kommen unerwartet und sehr oft an Stellen, an denen man nicht mit ihnen rechnet: die Laserpistolen der Polizei. Mit ihnen messen die Beamten auf der Basis der Zeit, die der Laserstrahl benötigt, um vom Objekt zurück zum Ursprung zu gelangen, die Geschwindigkeit eines Autos.

Das Gerät, das so gerne Laserpistole genannt wird, ist in Wahrheit ein simpler Laserentfernungsmesser. Mit so einem Gerät kann man auch Räume vermessen, sehr enge Räume. Es lassen sich aber auch große und weite Flächen sozusagen kartographieren, ausmessen.

Der Referenzwert für die Messung von Geschwindigkeiten mit der Laserpistole ist die Lichtgeschwindigkeit, denn eben so schnell ist das Licht des Lasers von seiner Quelle zum Ziel unterwegs (auf den Mikrometer genau). Damit beschreiben die Experten die Laufzeitmessung. Zwei weitere Messverfahren sind das Lichtschnittverfahren und die Triangulation.

Letztere bezieht sich auf die Vermessung eines Geländes. Übrigens: Wenn die Polizei mit einer Laserpistole die Geschwindigkeit der Autos misst, dann handelt es sich hier in der Regel um eine Absolutmessung.

Die funktioniert bis zu einer Entfernung von 200 Metern zwischen Messgerät und angepeiltem Objekt. Eine Falle, aus der man als Raser kaum entkommen kann.