Motiv: Glossar
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Glaskeramik: Der Stoff aus dem Cerankochfelder bestehen

Das Wort kommt jedem, der sich für eine neue Küche interessiert oder gar jedem Menschen, der am heimischen Herd kocht, locker und leicht über die Lippen: Cerankochfeld. Aber: Wissen Sie eigentlich, was sich hinter diesem Begriff versteckt?

Nun, es ist schlichtweg ein Markenname für ein Glaskeramikkochfeld. Und Glaskeramik ist vereinfacht gesagt ein Verbundwerkstoff. Seine Komponenten: Glas und Kristalle.

Hergestellt wird Glaskeramik aus Glasschmelze unter kontrollierter Kristallisation. Damit das Material letztlich aber seine besondere Eigenschaft erhält, wird es einem speziellen thermischen Verfahren unterzogen, denn: Glaskeramik wird in erster Linie dort eingesetzt, wo eine hohe Beständigkeit bei starken Temperaturwechseln gefragt ist.

Im industriellen Bereich ist das zum Beispiel bei hochmodernen und empfindlichen Laseranlagen wichtig. Im Haushalt ist vor allen Dingen das Kochfeld aus Glaskeramik bekannt. Neben der Temperaturun­empfindlichkeit muss Glaskeramik zudem noch recht schlagfest sein.