Motiv: Glossar
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Der Faserlaser - Lichtwellenleiter als Herzstück

Der Faserlaser ist eigentlich ein Glaslaser. Darum wird er von den Experten auch als eine besondere Form der Festkörperlaser bezeichnet. Dieser Festkörper besteht aus dem sogenannten dotierten Kern einer Glasfaser als aktives Medium. Sie dient als Lichtwellenleiter im übertragenen Sinne, denn sie verstärkt die Laserstrahlung effektiv und ist somit das Herzstück.

Mit einem Faserlaser der mittleren Leistungsstärke lassen sich zum Beispiel Bauteile beschriften. Auch im medizinischen Bereich findet der Faserlaser seinen Einsatz. Und weil es diesen Laser in den verschiedensten Leistungsabstufungen gibt, reichen auch die Einsatzbereiche von der Datenübertragung im niedrigen Leistungsbereich bis hin zum Schneiden oder auch Schweißen von Materialien im Hochleistungsbereich.

Der Ursprung des Faserlasers geht übrigens auf das Jahr 1961 zurück. Damals erkannte Elias Snitzer die Vorzüge eines Glaslasers, als er sich mit der Strahlungsausbreitung in Glasfasern beschäftigte. Er gilt als Begründer der Faserlaser-Technologie.